Godetiet - Die Klinik für Mutter und Kind

Das Müttergenesungswerk appelliert an die Parteien SPD, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und FDP, die gesundheitlichen Bedürfnisse von Müttern, Vätern und pflegenden An[1]gehörigen im Koalitionsvertrag zu berücksichtigen und darin zu verankern. Der Druck auf Mütter, Väter und Personen, die ihre pflegebedürftigen Angehörigen versorgen, ist enorm. Mehrfachbelastungen und hohe Anforderungen führen häufig zu Gesundheitsstörungen und Erkrankungen. Laut einer Studie sind rund 24 Prozent aller Mütter und 14 Prozent aller Väter kurbedürftig. Versorgen Eltern ein Kind mit Behinderungen, sind sogar drei Viertel der Mütter und Väter kurbedürftig.

Die neue Regierung muss den Gesundheitsschutz dieser Personengruppen im Koalitionsvertrag verankern, um ein verlässliches Netzwerk an gesundheitserhaltenden und -fördernden Angeboten und Maßnahmen für Mütter, Väter und pflegende Angehörige sicherzustellen.

“Menschen, die Care-Arbeit in den Familien leisten, sind gesellschaftlich unverzichtbar”, betont Yvonne Bovermann, Geschäftsführerin des Müttergenesungswerks. „Um weitergehende gesundheitliche Folgen zu verhindern oder zumindest zu verringern, müssen die Belastungen ausgeglichen werden.” Hierzu gehört, den Zugang zu Vorsorge- und Reha-Maßnahmen für Mütter, Väter und pflegende Angehörige sicherzustellen und zu erleichtern, die Kliniken und Beratungsstellen finanziell abzusichern und die Rechte der Patient*innen zu stärken.

Das Müttergenesungswerk als Dachorganisation und bundesweite Interessenvertretung für die Gesundheit von Müttern, Vätern und pflegenden Angehörigen fordert im Einzelnen:

  1. Nationales Gesundheitsziel „Gesundheit der Sorge-Verantwortlichen – Mütter, Väter und pflegende Angehörige“ erarbeiten

Die Gesundheit und das Wohlbefinden von Müttern, Vätern und Pflegenden ist in den bestehenden Nationalen Gesundheitszielen bislang nicht ausreichend berücksichtigt. Die Entwicklung eines Gesundheitsziels „Gesundheit der Sorge-Verantwortlichen – Mütter, Väter und pflegende Angehörige“ ist aus diesem Grund notwendig, um entsprechende Empfehlungen und Maßnahmen zu entwickeln und die Beteiligten zur Umsetzung zu verpflichten. Zudem wird die Anerkennung der Bedeutung der Zielgruppe und ihrer Bedürfnisse bei den politischen Entscheidungsträger*innen signalisiert.

  1. Vor- und nachstationäre Beratung durch Finanzierung der Beratungsstellen sicherstellen

Die nachhaltige Wirkung der stationären medizinischen Vorsorge- und Rehabilitationsmaßnahmen für Mütter, Väter und pflegende Angehörige wird maßgeblich durch ein niedrigschwelliges Beratungsangebot vor und nach der Kur gewährleistet. Die Finanzierung dieser Leistung ist bisher nicht sichergestellt und führt zu einem Rückgang der Zahl der Beratungsstellen bei den Wohlfahrtsverbände und damit der vorhandenen Beratungskapazitäten. Die Folgen sind ein erschwerter Zugang zu einer Kurmaßnahme für Mütter, Väter und Pflegende sowie eine verminderte Langzeitwirkung der Maßnahme aufgrund fehlender Nachsorgeangebote. Eine gesetzlich geregelte Finanzierung durch die Krankenkassen ist deshalb dringend erforderlich.

  1. Wunsch- und Wahlrecht der Patient*innen stärken

Mütter, Väter und pflegende Angehörige haben bei medizinischen Vorsorge- und Rehabilitationsmaßnahmen das Wunsch- und Wahlrecht bei der Auswahl der Klinik (§ 8 SGB IX). Es ist jedoch gängige Praxis bei den Krankenkassen, die Auswahl auf wenige Kliniken zu beschränken, ohne zum Wunsch- und Wahlrecht zu beraten. Die Berücksichtigung besonderer Lebenssituationen und Bedürfnisse der Versicherten bei der Einrichtungsauswahl ist ebenso wie die Abstimmung auf individuelle Bedarfe jedoch zentral für die erforderliche Compliance und damit den Erfolg der angestrebten Kurmaßnahme. Es ist erforderlich, dass der Gesetzgeber mit Nachdruck darauf hinwirkt, dass der Anspruch aus § 8 SBG IX vollständige Berücksichtigung findet.

  1. Patient*innenrechte stärken durch verbindliche ärztliche Verordnung

Weiterhin können Krankenkassen über die Bewilligung der Verordnungen von Vorsorge[1]und Rehamaßnahmen entscheiden. Die Zahl der erfolgreichen Widersprüche gegen die Ablehnungsbescheide zeigt, dass die Ablehnungen meistens nicht ausreichend begründet sind. Um den Zugang zu den Kurmaßnahmen zu erleichtern, sollen die Verordnungen der Ärzt*innen verbindlich sein und Krankenversicherungen nur aufgrund eines Gutachtens des MDK davon abweichen.

  1. Pflegenden Angehörigen Zugang zu Vorsorgemaßnahmen erleichtern

Pflegende Angehörige müssen wie Mütter und Väter direkten Zugang zu stationären medizinischen Vorsorgemaßnahmen haben. Der Vorrang ambulanter Maßnahmen ist nicht sachgerecht. Wie bei der Regelung für die medizinische Vorsorge für Mütter und Väter, die sich in der Praxis bewährt hat, sollte ein frühzeitiger und niedrigschwelliger Zugang zur stationären Kurmaßnahme durch die Aufhebung des Grundsatzes “ambulant vor stationär” sichergestellt werden. Aufgrund der hohen Belastungen im Alltag der pflegenden Angehörigen benötigen diese stationäre Vorsorgeleistungen fernab der täglichen Pflegesituation.

  1. Finanzierungsgrundlage der Kliniken für Vorsorge- und Rehamaßnahmen verbessern

Kliniken, die Vorsorge- und Rehabilitationsmaßnahmen für Mütter, Väter und pflegende Angehörige anbieten, werden derzeit nicht leistungsgerecht vergütet. Die Tagessätze entsprechen nur etwa zwei Drittel der Tagessätze für allgemeine Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen (InterVal GmbH; BIAG GmBH, Hrsg. 2021, S. 187). Die Umsetzung der im Gesetz zur Stärkung der intensivpflegerischen Versorgung und Rehabilitation (IPReG) geforderten Verpflichtung zu Verhandlungen zwischen Leistungserbringern und Kostenträgern sollte von den politischen Entscheidungsträger*innen beobachtet werden, um bei Bedarf weitere Steuerungsmaßnahmen gesetzlich festzulegen.

Weitere Informationen und Kontakt:

Elly Heuss-Knapp-Stiftung, Deutsches Müttergenesungswerk

Rebekka Rupprecht

Bergstraße 63, 10115 Berlin

Tel.: 030 330029-0

Fax: 030 330029-20

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

www.muettergenesungswerk.de

Facebook: @muettergenesungswerk

Instagram: @muettergenesungswerk_mgw

Twitter: @mgw_berlin

LinkedIn: müttergenesungswerk

Spendenkonto: Bank für Sozialwirtschaft, IBAN: DE13 7002 0500 0008 8555 04 oder online: www.muettergenesungswerk.de/spenden

Die Elly Heuss-Knapp-Stiftung Deutsches Müttergenesungswerk (MGW) wurde 1950 von Elly Heuss-Knapp, der Frau des ersten Bundespräsidenten, gegründet. Ziel der gemeinnützigen Stiftung ist die Gesundheit von Müttern und inzwischen auch von Vätern und pflegenden Angehörigen. Unter dem Dach des MGW arbeiten fünf Wohlfahrtsverbände bzw. deren Fachverband/Arbeitsgemeinschaft (AWO, DRK, EVA, KAG, Parität) zusammen. Besonders zeichnet sich das MGW durch ganzheitliche und gendersensible Kurmaßnahmen und das Konzept der Therapeutischen Kette im MGW-Verbund aus. Diese umfasst die kostenlose Beratung der Betroffenen bei über 1.000 Beratungsstellen der Wohlfahrtsverbände rund um die Kurmaßnahmen für Mütter und Mutter-Kind bzw. Väter und Vater-Kind sowie pflegende Angehörige, die Kurmaßnahme in den über 70 vom MGW anerkannten Kliniken und die Nachsorgeangebote vor Ort. Alle anerkannten Kliniken tragen das MGW-Qualitätssiegel. Die Stiftung steht unter der Schirmherrschaft der Frau des Bundespräsidenten, Elke Büdenbender. Das Müttergenesungswerk benötigt Spenden, z. B. zur Unterstützung bedürftiger Mütter und ihrer Kinder bei der Durchführung einer Kurmaßnahme, für Beratung und Nachsorgeangebote sowie für Informations- und Aufklärungsarbeit.

Die Gefährdung der Vorsorge- und Rehabilitationskliniken im Müttergenesungswerk (MGW) aufgrund der Covid-19-Pandemie besteht weiter. Die Kliniken sind auf die Fortführung der Schutzschirmregelungen über den 31.12.2021 dringend angewiesen. Das betont das Müttergenesungswerk in seiner aktuellen Stellungnahme zum Eckpunktepapier zur Beendigung der epidemischen Lage der Bundestagesfraktionen SPD, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und FDP.

Das Eckpunktepapier ist vor dem Hintergrund der am 24. November 2021 endenden Feststellung der epidemischen Lage von nationaler Tragweite entstanden. Die Bundestagsfraktionen der SPD, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und FDP haben sich darin geeinigt, dass es keinen Anlass gibt, die Feststellung der epidemischen Lage zu erneuern.

 

Dennoch sollen einige Maßnahmen fortbestehen. So sollen beispielweise Regelungen, die „Zur Abwehr einer Gefahr sozialer und wirtschaftlicher Härten für besonders  von Covid-19 betroffene Gruppen (…)“ weitergeführt werden. Ob weitere Schutzschirmregelungen für die Einrichtungen des Müttergenesungswerks verlängert werden, soll geprüft werden.

 

Das Müttergenesungswerk sieht hier dringenden Handlungsbedarf. „Die Kliniken im  Müttergenesungswerk befinden sich weiterhin in einer Notlage“, bestätigt Geschäftsführerin Yvonne Bovermann. Sie sind auf verlässliche gesetzliche Reglungen angewiesen, die Corona-bedingte wirtschaftliche Ausfälle für die Kliniken ausgleichen können und ihre Existenz absichern. Der Schaden schließender Kliniken wäre gesellschaftlich nicht tragbar. „Gerade jetzt brauchen Mütter, Väter und pflegende Angehörige ein Netzwerk, dass sie unterstützt und entlastet. Die Corona-Pandemie hat sie völlig überlastet. Das hat gesundheitliche Folgen, die wir zum jetzigen Zeitpunkt nur schwer ab[1]schätzen können. Doch schon heute sehen wir den hohen Bedarf an Vorsorge- und Rehabilitationsmaßnahmen im Müttergenesungswerk. Ohne dieses Angebot geht es nicht!“ so Bovermann.

In seiner Stellungnahme schlägt das Müttergenesungswerk deshalb erforderliche Maßnahmen zur Absicherung der Kliniken vor.

 

Weitere Informationen und Kontakt:

Elly Heuss-Knapp-Stiftung, Deutsches Müttergenesungswerk

Rebekka Rupprecht

Bergstraße 63, 10115 Berlin

Tel.: 030 330029-0

Fax: 030 330029-20

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

www.muettergenesungswerk.de

Facebook: @muettergenesungswerk

Instagram: @muettergenesungswerk_mgw

Twitter: @mgw_berlin

LinkeIn: müttergenesungswerk

Spendenkonto: Bank für Sozialwirtschaft, IBAN: DE13 7002 0500 0008 8555 04 oder online: www.muettergenesungswerk.de/spenden

Die Elly Heuss-Knapp-Stiftung Deutsches Müttergenesungswerk (MGW) wurde 1950 von Elly Heuss-Knapp, der Frau des ersten Bundespräsidenten, gegründet. Ziel der gemeinnützigen Stiftung ist die Gesundheit von Müttern und inzwischen auch  von Vätern und pflegenden Angehörigen. Unter dem Dach des MGW arbeiten fünf Wohlfahrtsverbände bzw. deren Fachverband/Arbeitsgemeinschaft (AWO, DRK, EVA, KAG, Parität) zusammen. Besonders zeichnet sich das MGW durch ganzheitliche und gendersensible Kurmaßnahmen und das Konzept der Therapeutischen Kette im MGW-Verbund aus. Diese umfasst die kostenlose Beratung der Betroffenen bei über 1.000 Beratungsstellen der Wohlfahrtsverbände rund um die Kurmaßnahmen  für Mütter und Mutter-Kind bzw. Väter und Vater-Kind sowie pflegende Angehörige, die Kurmaßnahme in den über 70 vom MGW anerkannten Kliniken und die Nachsorgeangebote vor Ort. Alle anerkannten Kliniken tragen das MGW-Qualitätssiegel.

Die Stiftung steht unter der Schirmherrschaft der Frau des Bundespräsidenten, Elke Büdenbender. Das Müttergenesungswerk benötigt Spenden, z. B. zur Unterstützung bedürftiger Mütter und ihrer Kinder bei der Durchführung einer Kurmaßnahme,  für Beratung und Nachsorgeangebote sowie für Informations- und Aufklärungsarbeit.

Corona: Mütter-/Mutter-Kind-Kliniken im Müttergenesungswerk bleiben geöffnet

Berlin, 3. November 2020. Gestern hat der bundesweite Teil-Lockdown begonnen, den Bund und Länder zur Eindämmung des Corona-Virus beschlossen haben. Die Kliniken im Müttergenesungswerk bleiben geöffnet und setzen ihr Kurangebot für Mütter, Väter und pflegende Angehörige fort.

Die Verunsicherung unter den Müttern, die eine Kur beantragt haben, ist groß.

Viele machen sich Sorgen, dass die Kurmaßnahme jetzt kurzfristig abgesagt werden könnte oder dass aufgrund eingeschränkter Reisemöglichkeiten die Kur nicht angetreten werden darf. Und es bestehen Bedenken: Die Angst vor einer Infektion und damit auch einer möglichen Ansteckung der Familie schwingt bei vielen kurbedürftigen Müttern mit. Auch die Kinder wollen viele nach der wochenlangen Aussetzung des Schulbetriebs und der Kita nicht schon wieder aus dem gerade erst zurückgewonnenen Alltag reißen.

 

MGW-Kliniken sind gut vorbereitet

Die Kliniken für Vorsorge- und Rehabilitationsmaßahmen sind gut auf die Ausnahmesituation in der Pandemie eingestellt und bieten einen geschützten Rahmen. In Abstimmung mit den jeweiligen Gesundheitsämtern haben alle Kliniken eigene Abstands- und Hygienekonzepte, die auch Corona-Testungen einschließen, um für die größtmögliche Sicherheit von Patient*innen und Mitarbeiter*innen zu sorgen. In sehr vielen Kliniken ist die Belegung deutlich eingeschränkt. Therapiemaßnahmen finden in kleinen geschützten Gruppen statt. In den Mutter-Kind-/Vater-Kind-Kuren liegt ein besonderes Augenmerk auf den Kindern und die Mutter-Kind-/Vater-Kind-Beziehung. Alle Kliniken bieten neben qualifizierter Kinderbetreuung auch schulbegleitenden Unterricht an – von der Hausaufgabenbetreuung bis zur Klinikschule. Die Kinder bleiben so auf dem Laufenden und versäumen keine weiteren Lerninhalte.

 

Kurmaßnahmen sind jetzt sinnvoll

Gerade jetzt sind v. a. viele Mütter besonders auf eine Kur angewiesen. Kein Wunder, denn die Belastungen sind seit Monaten besonders hoch, viele haben schon lange auf ihre Kur gewartet. „Eine Kur – auch jetzt – ist die Chance, weg vom Stress zu Hause, in dem geschützten Rahmen einer Kurklinik, mit Unterstützung von Expert*innen für die eigene Gesundheit an Körper und Geist zu sorgen,“ ermutigt Anne Schilling, Geschäftsführerin des Müttergenesungswerks, „oder, wie es eine Mutter kürzlich nach ihrer Kur formulierte: ‚Man kann wieder zu sich finden, Kraft tanken und bekommt Lebensfreude und Mut für das Kommende zurück.‘“

  

Weitere Informationen und Kontakt:

Elly Heuss-Knapp-Stiftung Deutsches Müttergenesungswerk

Kontakt: Anne Schilling

Bergstraße 63, 10115 Berlin

Tel.: 030 330029-0

Fax: 030 330029-20

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

www.muettergenesungswerk.de

Facebook: @muettergenesungswerk

Instagram: @muettergenesungswerk_mgw

Twitter: @mgw_berlin

Jubiläums-Spendenaktion #gemeinsamstark: www.gemeinsam-stark.social

Spendenkonto: Bank für Sozialwirtschaft, IBAN: DE13 7002 0500 0008 8555 04 oder online: www.muettergenesungswerk.de/spenden

70 Jahre Müttergenesungswerk: Die Elly Heuss-Knapp-Stiftung Deutsches Müttergenesungswerk (MGW) wurde 1950 von Elly Heuss-Knapp, der Frau des ersten Bundespräsidenten, gegründet. Ziel der gemeinnützigen Stiftung ist die Gesundheit von Müttern und inzwischen auch von Vätern und pflegenden Angehörigen. Unter dem Dach des MGW arbeiten fünf Wohlfahrtsverbände bzw. deren Fachverband/Arbeitsgemeinschaft (AWO, DRK, EVA, KAG, Parität) zusammen. Besonders zeichnet sich das MGW mit dem MGW-Qualitätssiegel in allen anerkannten Kliniken und durch das Konzept der Therapeutischen Kette im MGW-Verbund aus. Diese umfasst die kostenlose Beratung der Betroffenen bei über 1.000 Beratungsstellen der Wohlfahrtsverbände für Fragen rund um die Kurmaßnahmen für Mütter und Mutter-Kind bzw. Vater-Kind sowie pflegende Angehörige, die Kurmaßnahme in den über 70 vom MGW anerkannten Kliniken und die Nachsorgeangebote vor Ort. Die Stiftung steht unter der Schirmherrschaft der Frau des Bundespräsidenten, Elke Büdenbender. Das Müttergenesungswerk benötigt Spenden, z. B. zur Unterstützung bedürftiger Mütter und ihrer Kinder bei der Durchführung einer Kurmaßnahme, für Beratung und Nachsorgeangebote sowie für Informations- und Aufklärungsarbeit.

Pressemitteilung

 

Berlin, 10. September 2020. Vor allem Mütter und Kinder waren auf Grund des Corona bedingten Lockdowns hohen familiären Belastungen ausgesetzt, aber auch Väter und pflegende Angehörige. Der Bedarf an stationären Kurmaßnahmen ist sehr hoch. Seit längerer Zeit konnten trotz hoher Nachfrage keine stationären Kurmaßnahmen durchgeführt werden. Inzwischen haben die vom Müttergenesungswerk anerkannten medizinischen Vorsorge- und Rehabilitationskliniken wieder die Versorgung aufgenommen, viele immer noch mit eingeschränkter Auslastung. Eine Verlängerung des „Rettungsschirms“ für die Vorsorge- und Rehabilitationskliniken ist deshalb dringend erforderlich – denn deren finanzielle Situation ist unsicher und existenzbedrohend. Das betrifft dann auch tausende kurbedürftige Mütter mit erheblichen gesundheitlichen Problemen, die keine Kurmaßnahme antreten könnten.

 

 

Pressemitteilung


Hochkarätige RednerInnen bei der MGW-Trägerkonferenz (18.04.18)

Am 16. und 17. April fand die Konferenz der Klinikträger in Berlin statt – u.a. mit der neuen Familienministerin Dr. Franziska Giffey

 

 



Mutter Kind Klinik Godetiet, Kühlungsborn

Im Augenblick leben
Mich aus vollem Herzen freuen.
Von Herzen lachen, von Herzen lieben, von Herzen traurig sein.
Aus vollem Herzen da-sein.
Wie ein Kind, das im Augenblick lebt.